Dusche richtig abdichten: Wichtigste Schritt bei der Sanierung
Planung & Renovierung 8 min Lesezeit Aktualisiert am 17. September 2026

Dusche richtig abdichten: Wichtigste Schritt bei der Sanierung

Wie Sie eine Dusche dauerhaft wasserdicht machen – von der Dichtschlämme bis zur Fuge.

Warum die Abdichtung entscheidend ist

Die Abdichtung ist der wichtigste und oft vernachlässigte Schritt bei der Duschsanierung. Eine undichte Dusche führt zu Wasserschäden, Schimmel und Bausubstanz-Problemen, die teuer zu sanieren sind. Sparen Sie hier nicht – die Folgen sind viel teurer.

Die Abdichtungsebenen

Ebene 1 – Untergrund: Der Boden muss stabil, sauber und trocken sein. Alte Fliesen als Untergrund möglich, wenn sie fest sitzen.

Ebene 2 – Dichtschlämme: Eine flüssige Dichtschlämme wird auf Boden und Wände im Duschbereich aufgetragen. Mindestens 2 Schichten, jede 1–2 mm dick. An den Ecken zusätzlich Dichtband einlegen.

Ebene 3 – Fliesen und Fugen: Fliesen werden auf die getrocknete Dichtschlämme geklebt. Fugen mit wasserabweisendem Fugenmaterial. Im Duschbereich Epoxidfugen empfohlen.

Ebene 4 – Silikonfugen: An den Übergängen zwischen Boden und Wand, sowie an Glaswänden. Sanitär-Silikon mit Pilzschutz.

Praktische Tipps

  • Dichtschlämme vollständig aushärten lassen – meist 24–48 Stunden.
  • Dichtband in allen Ecken und Übergängen einlegen – das sind die Schwachstellen.
  • Wasserablaufprüfung vor dem Verfliesen: Ablauf verschließen, Wasser einlassen, 24 Stunden prüfen.